Unser Ansatz - wie wir arbeiten

Wie ist sesimi entstanden und wer macht was?
Was wollen wir mit sesimi bei Kindern und Jugendlichen erreichen?
Warum gibt es speziell Seminare nur für Frauen?
Wie arbeiten wir? Was sind unsere Methoden?
Warum sind unsere Konditionen so wie sie sind?

Wie ist sesimi entstanden und wer macht was?

sesimi ist eine Kooperation von Anke Bähr und Christina Ehmann mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche, Eltern und Frauen in ihrer Lebenskompetenz zu stärken. Wir arbeiten schon lange zusammen und haben unserer Kooperation jetzt einen Namen gegeben: sesimi Selbstsicherheit für mich.

Anke Bähr arbeitet mit den Jungen und bietet Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an. Christina Ehmann leitet die Kurse für Frauen und Mädchen. Gemeinsam machen wir z.B. das Schulprojekt und bieten Supervision an.

Wir haben verschiedene Kooperationspartner, das ursprüngliche Konzept wurde von zwei Psychologinnen vom I.T.P. (Institut für Therapie und Prävention gegen sexuelle Gewalt, Regensburg) vor über zehn Jahren entwickelt und im Rahmen der Qualitätssicherung laufend ergänzt, angepasst und optimiert. Anregungen kamen dazu unter anderem aus dem Bereich der Forschung, von Pädagogen, Psychologen und anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und vor allem von unseren TeilnehmerInnen.

Unsere Arbeit basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz und hat ein gemeinsames Konzept mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Mädchen und Jungen.

Was wollen wir mit sesimi bei Kindern und Jugendlichen erreichen?

  • Soziale Kompetenz
    als Schlüsselqualifikation wird einerseits immer wichtiger, andererseits tun sich viele Kinder und Jugendliche im sozialen Bereich schwer. Hier setzen wir mit sesimi an, um die soziale Kompetenz zu verbessern.
  • Gewalt und sexuelle Übergriffe
    an Kindern treten verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dabei entsteht bei Eltern und Kindern oft große Hilflosigkeit Wir vermitteln den Kindern Möglichkeiten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, geben Sicherheitstipps, üben Verhalten in Notfallsituationen und zeigen den Eltern, wie sie ihr Kind dabei unterstützen können.
  • Das Klassenklima
    in den Schulen wird immer rauer, Mobbing und Gewalt auf dem Schulhof treten auf.
    Hier setzt sesimi mit seinem Gewaltpräventionskonzept an Schulen an.

Unser Ziel ist es daher, Kinder, Jugendliche und Eltern zu stärken, dass sie sich besser schützen können, selbstbewusst auftreten und fair mit anderen Menschen umgehen können.

Warum Seminare speziell für Frauen?

Es ist einfach schöner und bewirkt mehr, wenn Frauen miteinander und von einander lernen - gerade bei Themen wie "Mut zum Nein" oder der "Balance zwischen Familie, Beruf, Haushalt".

Wie arbeiten wir? Was sind unsere Methoden?

Wir bündeln unsere Kompetenz aus verschiedenen Bereichen:

  • Elemente der klassischen Selbstverteidigung, erprobt von Frauen und Kindern
  • Verhaltenstherapeutische Konzepte zur wirksamen Veränderung des Verhaltens
  • Elemente der Gestalttherapie, vor allem Ressourcenorientierung und eine humanistische Grundhaltung, bei der sich der Mensch angenommen und wertgeschätzt fühlt
  • Systemische Ansätze
  • Ansätze und Instrumente der Gewaltprävention
  • Pädagogische Ansätze

    Methodisch arbeiten wir teilnehmerInnenorientiert, für die Praxis und den Alltag, mit vielen verschiedenen kreativen Methoden und bringen auch mal ungewöhnliche Ideen mit ein. Uns ist wichtig, dass sich die TeilnehmerInnen wohl fühlen, ein wertschätzendes Klima herrscht, alle Sinne angesprochen werden und auch viel gelacht wird – dann ist Lernen einfach und gleichzeitig erfolgreich.

Warum sind unsere Konditionen so wie sie sind?

  • Warum getrennte Arbeit mit Mädchen und Jungen?
    Weil Mädchen und Jungen zwar die gleichen Dinge, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten und auf eine andere Art und Weise lernen. Außerdem trauen sich die Kinder mehr zu erzählen, wenn sie "untereinander" sind, besonders wenn es um Gefühle geht.
  • Warum nehmen wir nur maximal zwölf Kinder pro Kurs?
    Weil sonst ein individuelles Eingehen auf die einzelnen Probleme der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.